{"id":1186,"date":"2018-11-19T08:48:41","date_gmt":"2018-11-19T07:48:41","guid":{"rendered":"http:\/\/optinovaprojekt.uni-goettingen.de\/startseite\/?page_id=1186"},"modified":"2018-11-19T10:41:05","modified_gmt":"2018-11-19T09:41:05","slug":"projektstruktur-und-methodik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/optinofaprojekt.uni-goettingen.de\/startseite\/projektstruktur-und-methodik\/","title":{"rendered":"Projektstruktur und Methodik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>Das Konsortialprojekt wird von der Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen \u2013Interdisziplin\u00e4re Notaufnahme- in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Medizinische Informatik geleitet. Die enge Kooperation und die bedeutende Expertise der Projektpartner sind wesentlich f\u00fcr die Erreichung der Ziele wird in der folgend beschriebenen Struktur erl\u00e4utert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>Auf der Basis einer Ist-Analyse der notfallmedizinischen Versorgungsstrukturen in Deutschland mit Erhebung von Kennzahlen in den beteiligten Modellkliniken in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universit\u00e4t Magdeburg -als Sitz des nationalen Notaufnahmeregisters- werden die h\u00e4ufigsten notfallmedizinischen Leitsymptome\/-diagnosen erfasst, die zur Vorstellung in der Notaufnahme f\u00fchren. F\u00fcr diese Leitsymptome\/-diagnosen wird vom Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin der Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen in Kooperation mit den Modellkliniken ein leitlinienkonformer Wissensspeicher (Notfallalgorithmen) entwickelt, der eine strukturierte Ersteinsch\u00e4tzung nach Behandlungsdringlichkeit und Versorgungsstufe erm\u00f6glicht. Diese Entwicklung basiert auf der Kenntnis der Notfallversorgung in Deutschland durch klinisch erfahrene Notfallmediziner (1) und der wissenschaftlichen Fachkompetenz. Hierbei gilt es, insbesondere Kriterien f\u00fcr die sektorenspezifische Zuweisung der Notfallpatienten zu entwickeln, die bis dato nicht verf\u00fcgbar sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die damit verbundene zentrale Herausforderung wird weiterhin mit den Fachkommissionen der beiden f\u00fcr die Notfallmedizin federf\u00fchrend zust\u00e4ndigen Fachgesellschaften \u201eDeutsche Gesellschaft f\u00fcr Notfall- und Akutmedizin e.V.\u201c und \u201eDeutsche Interdisziplin\u00e4re Vereinigung f\u00fcr Notfall- und Intensivmedizin e.V.\u201c zur Qualit\u00e4tssicherung konsentiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>In einer retrospektiven Sekund\u00e4rdatenanalyse werden durch das Wissenschaftliche Institut der AOK aggregierte, bundesweite Kennzahlen ermittelt und damit eine umfassende Datenerhebung f\u00fcr das externe Vergleichskollektiv der geplanten klinischen Studie in der Erprobungsphase durchgef\u00fchrt. Parallel wird der webbasierte Wissensspeicher f\u00fcr die strukturierte Ersteinsch\u00e4tzung von Notfallpatienten in enger Kooperation zwischen den klinischen Konsortialpartnern (Modellkliniken, Institut f\u00fcr Allgemeinmedizin und Kassen\u00e4rztlicher Vereinigung Niedersachsen sowie dem technologischen Partner Hochschule Heilbronn, zusammen mit einem Forschungsinstitut f\u00fcr agile Softwareware entwickelt. Nachfolgend wird die strukturierte Ersteinsch\u00e4tzung mittels intelligenter Assistenzdienste in den Notaufnahmen und Notfallpraxen der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigung der beteiligten Modellkliniken erprobt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p>Die Evaluation der neuen Versorgungsform wird im Rahmen des Konsortialprojekts federf\u00fchrend durch das IGES Institut in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Medizinische Statistik (Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen) durchgef\u00fchrt. Die Krankenkassen AOK Niedersachsen, DAK Gesundheit, IKK classic und TK sind in die Vorbereitungs- und Erprobungsphase eingebunden. Die Evaluation umfasst die unterschiedlichsten Aspekte der Zielstellung. Somit werden auch die mittleren Kosten aller Patienten mit Erstkontakt in der Notaufnahme und Prozess- und Qualit\u00e4tsindikatoren der Notaufnahme wie beispielsweise Wartezeiten und Verweildauer in der Notaufnahme untersucht. Daf\u00fcr werden die Daten aller Patienten vor und nach Einf\u00fchrung der Versorgungsform verglichen. Der webbasierte Wissensspeicher (Software) wird -durch Befragung der Anwender- auf Akzeptanz, Usability und Utility erforscht.<\/p>\n<ol>\n<li>Blaschke S; Walcher F (2015) SOP Handbuch Interdisziplin\u00e4re Notaufnahme. MWV Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Berlin, Auflage: 1, ISBN: 978-3-941468-31-3<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Konsortialprojekt wird von der Universit\u00e4tsmedizin G\u00f6ttingen \u2013Interdisziplin\u00e4re Notaufnahme- in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Medizinische Informatik geleitet. Die enge Kooperation und die bedeutende Expertise der Projektpartner sind wesentlich f\u00fcr die Erreichung der Ziele wird in der folgend beschriebenen Struktur erl\u00e4utert. 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